Leonberger vom Löwengarten und Schweine die ihr Gnadenbrot bekommen
29.07.2011
Lennox Zolo, Andorra und Gibson
Tiere spielten in meinem Leben immer die größte Rolle. Hunde halte ich seit fast 30 Jahren, mit Schweinen bin ich "fast" aufgewachsen.
Mit der Rasse Leonberger beschäftige ich mich seit 1993. 1999 zog "Knut" als erster Leonberger bei uns ein. Er lebte zu der Zeit mit einem Rauhaardackel und einem Golden Retriever zusammen. Als letzterer verstarb vervollständigte Andorra "Jamie Lee" das Trio. Im Januar 2008 trat Knut seinen letzten Weg an, plötzlich und ohne Vorwarnung. Da Jamie Lee ganz schrecklich litt, kam im Mai Gibson "Ludwig" zur Verstärkung hinzu. Einem Bandscheibenvorfall verdanke ich Lennox Zolo. Verliebt hatte ich mich schon Wochen vorher in ihn, aber er war bereits vergeben. Zum Leidwesen seines neuen Besitzers, und zu meinem Glück, zog Zolo als dritter Löwengartenhund ein.
Zu erwähnen sei noch. Der erste Leonberger den ich live erleben durfte stammte aus dem A –Wurf vom Löwengarten. Seit diesem Tag lebe ich nach dem Spruch einer Persönlichkeit „Man kann ohne Leonberger leben, aber es lohnt sich nicht.“
Fiete, Stina, Ole Ohlsen
Sämtliche Schweine haben ein Schicksal hinter sich. Sie hatten zu wenig zu essen, sie hatten zu wenig zu trinken, verblödeten Jahre in der Dunkelheit. Körperlich/ geistige Schäden, viel zu dick, viel zu dünn, Tumore, hochgradig bissig, Abwehr, schaukelnde Bewegungen. Bei manchen dauerte es sehr lange (Jahre) bis sie sich überhaupt ein bisschen anfassen ließen. War der Bann gebrochen, zeigten sie sich sehr anhänglich und vertraut. Dieses Vertrauen ist ein Geschenk, was auch so behandelt werden muss, und ich bin froh und glücklich, dass sie jetzt so sind, wie sie sind.