Für immer in Erinnerung

Andorra vom Löwengarten 05.05.2005 - 05.05.2016

08.09..2016 Ich tue mich noch immer sehr schwer darüber zu schreiben, über den schlimmsten Tag für mich den ich je im Zusammenhang mit dem Tod einer meiner Tiere erlebt habe.

Es war ein schöner Tag der 05.05.2016., die Sonne schien und meine Jamie Lee feierte den 11. Geburtstag .  Obwohl sie bis dato in Sachen Krankheiten (s. Anaplasmose) viel erlebt hat, ging es ihr wirklich noch sehr gut. Wir gingen noch jeden Tag unsere Runde, sie hatte gesunden Appetit, und alle Sinne waren noch voll in Aktion.

Jamie Lee war eine tolle Hündin, elegant, sportlich, einfach wunderschön mit einem ehrlichen tollen Charakter.  Sie hat mit einer unendlichen Ruhe den Nachwuchs, welcher im Laufe der Jahre einzog, betreut und erzogen. Sie war immer die Chefin, eine Chefin die sich nicht in den Vordergrund stellte, dass hatte sie nicht nötig. Ein Blick reichte und die Bande spurte.

Der Tag verlief bis dahin ohne besondere Vorkommnisse. Gegen 13.30 Uhr machte ich mich auf, um mit Ihr eine Runde zu drehen, eine intime Runde, nur wir zwei.   Jamie Lee ging es gut, sie trabte, freute sich, wir hatten Spaß. Ich hatte die Kamera dabei  und machte noch einige Bilder. Die letzten.

Wieder Zuhause bekamen alle ein Leckerli. Jamie Lee nahm ihres,  und machte es sich im Garten in der Sonne bequem.  In Ruhe mit Genuss nagte sie an dem Teil herum, fraß es auf und starb.

 

Jeder, auch mein Verstand sagt mir, oh wie schön, sie ist einfach eingeschlafen, musste nicht leiden. Aber  mein Herz schreit noch immer. Nein, ich habe den Schock  noch immer nicht überwunden, mich nicht von ihr verabschiedet zu haben. Es ist für mich nicht in Worte zu fassen, was ich fühle, nach wie vor ist der Schmerz einfach heftig.

Felix 17.09.2000 - 02.05.2016

Trotzdem Ludwig so krank war, hatte ich so nicht damit gerechnet was passierte. 

Nachts war Ludwig öfters etwas unruhig und wollte raus, er blieb dann auch manchmal ein bisschen, legte sich dann vor die überdachte Terrassentür. Wenn er dann wieder rein wollte klopfte er an. So auch diese Nacht, nur hechelte er heftiger. Zwischendurch war er wieder ruhig, aber es war irgendwie anders Gegen 8.00 Uhr wurde er immer unruhiger, bekam extrem schlecht Luft, den Tierarzt hatten wir schon angerufen, plötzlich wurde die Zunge blau, er wurde immer hektischer. Ich richtete ihn auf, dass half insofern das die Zunge wieder eine normale Farbe bekam. Immer wieder versuchte er aufzustehen, doch seine Hinterbeine versagten den Dienst, und er bekam immer mehr Panik. Zum Glück traf auch der Tierarzt schnell ein, und stellte fest das die Hinterläufe überhaupt nicht mehr reagierten, ob es nun die Bandscheibe war, oder ein Rückenmarkinfarkt, oder ähnliches war nicht genau festzustellen. Durch diese Situation bekam er solche Angstzustände das er einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hatte. Die Kehlkopflähmung nahm ihm die letzte Luft, so blieb nur eins, meinen Ludwig zu erlösen. Sanft schlief er in meinen Armen ein.

Innerhalb von vier Wochen der dritte Todesfall. 

Pauline 17.09.2000 - 11.12.2015

Paulinchen war die Chefin unserer Rotte, jeder hatte Respekt vor ihr, ich auch.


Sieben Jahre lebte sie bei uns, erst da gestattete sie mir sie zu streicheln, zu viel schlimmes hatte sie erlebt. Männer mit einer Schaufel in der Hand  hieß für Pauline Alarmstufe rot. Die letzten Jahre liebte sie es zu kuscheln, wenn ich das Gehege sauber machte lief sie hinter mir her, und schmiss sich direkt vor mir auf den Boden, damit ich ihr den Bauch kraulen sollte, sie liebte es.Wohlig grummelte sie, und lächelte, ja Schweine können lächeln.


Ihr Bruder Felix ist schon 2 Jahre mein Sorgenkind, Pauline war immer fit, bis auf Kleinigkeiten, den Tierarzt hat sie zum Glück nur selten gesehen. Zum Glück auch für den Tierarzt, denn so einfach war Paulinchen nicht, dass stellten wir die letzten Tage wieder fest. Pauline wollte nicht mehr fressen, hat rapide an Gewicht verloren. Sie wollte fressen, und konnte nicht. Ich kochte ihr Suppe, versuchte es mit vielen Leckereien, sie fraß ein wenig, mehr aber nicht. Da sie sich nicht untersuchen ließ, versuchten wir es erst mit einem Antibiotikum und Schmerzmittel, letzteres gab ich ihr weiter oral ein. Ein Drama die Spritze zu setzen. Es besserte sich nichts, so wollten wir sie in Narkose legen, um sie untersuchen zu können, keine Chance. Heute wollten wir beratschlagen, wie wir es doch bewerkstelligen können, ................die Entscheidung hat sie uns abgenommen. Ruhe in Frieden Paulinchen.

Ole Ohlsen ca. 07. 2007 - 04.09.2012

Ole Ohlsen war ein ganz besonderes Schwein, fast verhungert kam er trotz 1,5 J. als Winzling zu uns. Ich transportierte ihn in einer 100 er Box. Angekommen setzte ich ihn in das vorbereitete separierte Gehege, was ihm überhaupt nicht gefiel. Ca. 2 Stunden später sprang er über den 1,20 cm hohen Zaun, trotz E-Draht, krabbelte in die Hütte zu Fiete, und wollte nicht mehr herauskommen. Ab diesem Tag waren es dicke Freunde. Er war so voller Lebensfreude, sprang, rannte, kam sofort wenn er gerufen wurde. Und erzählen konnte er, antwortete immer, widersprach nie. Mit der richtigen Nahrung explodierte er, wurde ein großes stattliches Wollschwein. Er starb viel zu früh. s. Oles Krankentagebuch.

Lasse ca. * 04.2010 - 31.12.2010

Am 08.08.2010 zog Lasse zusammen mit Bosse bei uns ein. Eigentlich sollten sie die Wege um das Schweinegehege kurz halten. Aber sie beschlossen sich mit den Schweinen zu vergesellschaften, und laufen/springen nun überall herum. Bosse wurde kastriert, Lasse sollte Lisa welche 2. Monate später einzog, einmal decken, um dann auch kastriert zu werden. Obwohl Bosse kastriert war, blieb er der Chef und ließ Lasse und Lisa nicht aus den Augen. So mußte ich den Zweien ein wenig helfen. Als Lisa im Dezember wieder brünstig war, sperrte ich Bosse kurz in den Bauwagen. Lasse nutzte sofort die Gunst der Stunde. Kurz nach Weihnachten bemerkte ich das Lasse einen trockenen Husten hatte, brachte ihn zum Tierarzt, Lungenentzündung, eine Woche wurde er täglich behandelt, der Tierarzt vermutete auch noch eine weitere Erkrankung da Lasse ken Fieber hatte, es ging ihm schon ein wenig besser, dann starb er am 31. 12.2010 unverhofft. Nun setzte ich alle Hoffnung auf Lisa, wird Lasse ein Vermächtnis hinterlassen? Ich hoffe sehr. Er war einfach nur lieb.

Mira * 05.2000 - 23.12.2010

2000 geboren, kam sie mit übernahme eines Hauses als 5. jährige zu unserer Truppe, paßte nicht mehr in das neue Leben der Besitzerin. Nach kleinen Startschwierigkeiten, sie konnte Hunde überhaupt nicht leiden, kuschelt sie heute mit ihnen. Mira ist nach einem Unfall, noch vor unserer Zeit, behindert. 

Mira die Nervensäge, ich vermisse sie sehr. Die Bauchspeicheldrüse stellte ihre Arbeit ein, die Leber versagte, Koma. So blieb nur eine Möglichkeit.

Auch wenn es nicht so aussieht, sie hatten sich ganz doll liebD
Auch wenn es nicht so aussieht, sie hatten sich ganz doll liebD

Hennes * 25.02.1999-17.06.2010

Hennes war ein immer lieber Hund, völlig untypisch für einen Rauhaardackel. Er war immer lieb, aber auch immer krank. Epilepsie, Rachitis, dauernde Mandelentzündungen, und eine schreckliche Angst vor Menschen. Letztere hat wohl auch dazu geführt das sein kleines Herz unter diesem Dauerstreß gelitten hat. Seinem Herz ging es immer schlechter, er bekam Wasseransammlungen im Bauchraum, leider halfen die Medikamente, weder für das eine, noch für das andere. Den Brustkrebs welchen er hatte, hatten wir schon fast vergssen, als das Wasser zu steigen begann, konnte ich ihm nur noch einen Dienst erweisen.

Hennes du fehlst uns.

Mein kleiner Freund -sechs Wochen alt-

Er starb ohne Namen, ich nannte ihn "mein kleiner Freund". Er war ein Pflegeschwein und wurde mit sechs Wochen vom Tierarzt, nach der Diagnose (riesiger Tumor im Bauchraum), erlöst. 

Alice geschätze 24. Jahre

Alice kam als Rupfer zu uns, sie war damals geschätzte 9. Jahre. Gut 15. Jahre lebte sie mit uns. Ich versuchte damals einen Partner zu finden, was zu der Zeit aber leider noch nicht so einfach war. So blieb sie denn alleine, nicht unglücklich wie ich hoffe. Sie hatte den ganzen Tag Freiflug. 

Todesursache, Unfall. Sie flog im Dämmerlicht vor eine Glasscheibe.

Knut * 30.12.1999-18.01.2008

Leonberger Knut (Dykee vom Alstertal) geb. am 30.12.1999, gest. am 18.01.2008.

Knut hatte wohl wie sein Vater, als auch sein Bruder einen Milztumor. 

Dicke Freunde.

Rosi ??? Fundtier

Rosi wurde mir vor vielen Jahren gebracht, entweder ich würde sie nehmen, oder die Leute wollte sie aussetzten, schließlich hatten sie die Kröte ja auch gefunden. 

Rosi und Knut verband eine große Freundschaft, eigentlich schwer vorzustellen, aber es war so.

Rosi sonnte sich immer gerne am Teich, erschien wer auf der Bildfläche, tauchte sie sofort ab. Außer………..wenn Knut kam. Aber auch umgedreht lief es, und zwar folgendermaßen. Knut legte sich am Teich nieder, Rosi tauchte auf, kroch an Land zu Knut. Knut starb ja plötzlich, als ob Rosi es gespürt hat, 8 Tage später lebte auch sie nicht mehr. Woran sie gestorben ist……………………..vielleicht am gebrochenen Herzen.

Boris * 17.05.1988-05.01.2005

Boris, ein toller Hund. Bei Anschaffung noch kein Modehund.

Todesursache Schlaganfall.

Golden Retriever Boris wurde am 17.05.1988 geboren, und verstarb am 05.01.2005 im stolzen Alter von fast 17. Jahren.

Moritz * 14.03.1983-06.04.1999

Rauhaardackel Moritz geb. am 06.04.1983, gest. 14.03.1999 war mein erster Hund.  

Er hatte den scharzen Krebs im Maul, und Leberkrebs.